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DIY Geschenk: Holzbrett mit eingebranntem Muster

Nach einer ziemlich langen Blogabwesenheit, die handwerklich gesehen vor allem mit verschiedenen Strickprojekten gefüllt war, habe ich mich wieder einmal an ein kleines Bastelprojekt gewagt, das sich super als Geschenk eignet. Der Zeitaufwand ist nicht sehr hoch (natürlich abhängig vom Muster, bei mir waren es ca. 1.5 Stunden), es ist praktisch und dazu noch persönlich. So mag ich das 🙂

Dazu braucht es ein schlichtes Holzbrett in der gewünschten Grösse. Das kann ein Schneidbrett oder auch ein grösseres Brotbrett sein, was einem besser gefällt. Zusätzlich ist ein Brennstab (in meinem Fall der Lötkolben meines Freundes), der Backofen und etwas Öl notwendig. Eventuell Schleifpapier, Pauspapier oder ein Laserdrucker, Backpapier und ein Bügeleisen.

Zuerst habe ich das Muster ausgedruckt. In meinem Fall ist es das Logo der Uni, an der meine Freundin und ich uns kennenlernten und wir gemeinsam gelernt, gelitten und gelacht haben. Natürlich kann man auch ganz freihand arbeiten, aber ich wollte mein Muster möglichst exakt haben. Um es aufs Holz zu übertragen gibt es zwei Möglichkeiten: entweder mit blauem Pauspapier (siehe Foto) oder man druckt das Muster mit einem Laserdrucker aus (Tintenstrahl geht nicht!) und bügelt das Muster durch ein Backpapier genügend lange auf das Holzbrett. Daran denken das Muster spiegelverkehrt auszudrucken. (War bei meinem symmetrischen Muster nicht notwendig).

 

Nun geht es dran mit dem Lötkolben das Muster ins Holz zu brennen. Das war für mich etwas knifflig, da ich einerseits keine Übung darin habe, und noch dazu ziemlich zittrige Hände 😉 Ich habe mich daher an der einen und anderen Stelle auch etwas vertan, aber das macht es doch umso persönlicher… Naja, immerhin sieht man, dass es selber gemacht wurde 🙂

Mit dem Schleifpapier habe ich meine kleinen Patzer weggeschliffen (am besten eignet sich ein 180er Schleifpapier und ein feineres für den Schussschliff). Dann habe ich das Brett in den Ofen gelegt und bei ca. 150 Grad für 20 Minuten getrocknet (die Türe mit einer Kelle leicht geöffnet lassen). So trocknet das Brett ganz durch und dadurch wird das Öl viel besser aufgenommen. Ich habe Olivenöl verwendet, aber ein anderes Speiseöl geht wohl auch.

Und das wars auch schon. Wenn das Holzbrettchen als Geschenk daher kommt, natürlich noch hübsch verpacken, verschenken und hoffentlich die Freude des Beschenkten geniessen 🙂

Übrigens: die unglaublich leckeren und hübsch anzusehenden Olivenbrotstangen sind nach einem Rezept von Annemarie Wildeisen und kommen immer supergut bei allen an!

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